Im Dezember


Die letzten unruhigen Wellen verebben am sandigen Strand.
Die Sonne schüttet rotgelbe Farben verschwenderisch über Wolken und Wasser.

Die letzten unruhigen Wellen verebben am sandigen Strand.
Die einsamen Schreie von Austernfischer und Eidergans hallen im weiten Watt wieder und wieder.

Der Mond dreht sich gemächlich aufwärts in die Strahlen absteigenden Lichts.
Kühl, still, bereit, die Geschichte vom Menschensohn von Neuem zu hören.

Wenn da nicht auch das Wimmern von tausend hungrigen Kindern,
das Schreien gequälter Menschen weit um den Erdball wären.

Das Eine zu glauben, die Liebe zu ehren,
das Andre zu wissen, der Haß wird zerstören.

In der langen Linie verzweigten Lebens der Mensch,
geworden auf der Suche nach der Botschaft des Lebens.

Das Licht der Liebe die Welt kurz erhellte,
der Mensch mit Macht und Profit sich davor stellte.
Und doch erlosch es nie in den zweitausend Jahren.

Du bist angenommen, Dein Leben hat einen Sinn!
Liebe ist stark und irgendwann ist dein Herz bereit,
sie einmal zu erfahren.

In dieser beginnenden Nacht,
besinne dich Mensch,
wer Dich gemacht

gpan